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ÖPNV für den Süden

Die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehres für die südlichen Stadtteile ist zäh.

Versuchten wir in der letzten Legislaturperiode, durch die Einführung eines alle Pohlheimer Stadtteile verbindenden Kleinbusses, der auch die Bahnhöfe Linden und Langgöns anfahren sollte, die Situation im ÖPNV zu verbessern, so startete im November 2011 Simone van Slobbe-Schneider mit einem Antrag hierzu, eine erneute Initiative zur Verbesserung des ÖPNV.

Bereits am 15.2.2012 beriet der Ortsbeirat Dorf-Güll. Mit dabei waren die Landrätin Anita Schneider, die Frau van Slobbe-Schneiders Initiative ausdrücklich begrüßte und der Verkehrsplaner Herr Muth-Born von der ZOV. Im Protokoll des Ortsbeirates, in dem die Möglichkeit einer besseren Anbindung durch Anruf-Linien-Taxis (ALT) diskutiert wurde, stand:

"Die Voraussetzung für ein Anruflinientaxi ist die Mitfinanzierung durch die Stadt, maßgeblicher Betrag liegt bei maximal 10.000 EUR pro Jahr."

Am 2.3.2012 beriet die Stadtverordnetenversammlung den Haushalt 2012 und stimmte auf Antrag von Grünen, SPD und FW einstimmig für die Aufnahme  von 1.000 EUR als Zuschuss für ÖPNV aufzunehmen. Überlegung war, dass mit einer Einführung eines ALT-Verkehres frühestens mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 zu rechnen sei, also allenfalls ein Zwölftel der genannten 10.000 EUR anfallen könnten.

Eine Umfrage unter Bürgern der südlichen Stadtteile wurde durchgeführt und Ende Juni 2013!!! dem Ortsbeirat Dorf-Güll präsentiert. Hierzu wurde aus Sicht der Betroffenen eine Stellungnahme verfasst. Der Bürgermeister empfahl laut Protokoll einen erneuten Beschluss der Stadtverordneten zur weiteren Vorgehensweise nachdem alle Ortsbeiräte gehört wurden. Die CDU kam diesem Ansinnen voreilig nach und vergaß dabei aber die bisherige erfolgreiche überparteiliche Zusammenarbeit. Die Initiatorin machte ihren Standpunkt in einem Brief an die CDU klar. Erhielt aber nur eine recht unbefriedigende Antwort.

Für uns ist die CDU deutlich zu kurz gesprungen, warum wir in Abstimmung mit SPD und Freien Wählern einen Änderungsantrag stellten. Für uns ist die Einbindung der Bürger vor Ort besonders wichtig, da eine technokratische Lösung u.U. am tatsächlichen Bedarf vorbei geplant wird.